8. Tag
26. Oktober 2005
Chame – Pisang
Chame, 2651 m – Pisang, 3353 m (4.30 Std.)
Heute überschreiten wir die erste "magische Grenze", die
3000-m-Höhenlinie. Zunächst geht es am rechten Ufer in 1.30
Std. auf einem spektakulären Weg entlang eines Steilhangs, dann
einer Felswand hinauf nach Bratang, 2950 m. Dort überqueren wir
den Fluß und steigen im Wald steil hinauf über Hunbato in
flachere Gefilde. Durch einen arg dezimierten Bergwald gelangen wir
schliesslich nach Pisang, 3353 m, 3 Std, großes Dorf mit
Flachdachhäusern, ein Dorfteil befindet sich am Hang oben.
Tagebuch:
Sind schon 13:00 Uhr in Pisang eingetroffen - es war also keine besonders schwere Etappe.
In der Nacht davor hatte ich aber mit Durchfall zu tun, der zum Glück in den Morgenstunden
abgeklungen war. Was war nur schlecht gewesen? Zum Frühstück nur Chiabatta gegessen
und - Shiva sei dank - hat sich alles wieder beruhigt.
Unterwegs auf einer verschneiten Lichtung gab es in einer Backery Kaffee
(also Milchkaffe - wie der Berliner sagt) und Zimtschnecke - köstlich.
Da wir sehr zeitig in Pisang waren - machten wir noch einen kleinen Ausflug
ins tibetanische Kloster von Upper-Pisang. Das ist noch ganz neu - 2 Jahre alt.
Zur Akklimatisierung sind wir noch höher gestiegen und haben dort 1/2 Stunde den Bick in die Ferne genossen. Nach der Devise "walk high, sleep low".
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