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15_Marpha

15. Tag
2. November 2005
Kagbeni Jomsom Marpha

Kagbeni - Jomsom Marpha

Im Tal des Kali Gandaki (Ammonitensammeln) Richtung Jomsom bis zu Apfelstadt Marpha

Tagebuch:

Der heutige Tag wurde von mir schon mit Vorfreude erwartet - endlich Ammoniten sammeln. Wir wollten im Tal des Kali Gandaki versteinerten Fossilien sammeln, die Ammoniten genannt werden.
Sie zu finden ist garnicht so einfach. Zunächst muss man sehr genau suchen, Steine mit passender Farbe und Form finden und diese dann meist erst zerbrechen oder zerklopfen, um zu sehen, ob ein solcher Ammonit im Inneren eingeschlossen ist. Das Zerbrechen der Steine erfolgte so, in dem man den Stein mit voller Wucht auf den Boden bzw. einen anderen Stein wirft. Und darin liegt die Gefahr - zweimal habe ich den Stein ans Schienbein bekommen und einmal fast an den Kopf. Also Ammonitensammeln ist gefährlich.
Zuerst hat Govinda einen schönen Ammonit gefunden. Da war ich neidisch und habe dann aus Frust einen am Straßenrand gekauft (ein sehr schönes Exemplar). Dann hat wieder Govinda einen gefunden - bis ich dann auch endlich einen recht großen Stein fand. Da war die Welt wieder in Ordnung.
Kurz vor 11.00 Uhr kamen wir in die Nähe von Jomsom, welches direkt im Tal liegt, einen Flugplatz und ein größeres militärisches Gelände hat.
Kurz nach 11.00 Uhr bei Betreten von Jomsom kam uns der Wind entgegen, der immer stärker wurde. Ein Naturschauspiel bei dem täglich ab 11.00 Uhr der Wind im Kali-Gandaki-Tal flussaufwärts in die Berge stürmt.
Da Jomsom trostlos ist, sind wir noch bis zum Apfel-Dorf Marpha weitergelaufen.


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